Am LCM K2 Area werden für HOTINT, einer Software zur Simulation mechatronischer Systeme, spezielle mechanische Komponenten neu oder weiter entwickelt. Zudem wurde jetzt die Möglichkeit geschaffen, HOTINT mit anderen Software-Tools zu koppeln und ein Teil der Software wurde als Freeware veröffentlicht.

Früher konnten nur einzelne Teile eines mechatronischen Systems, wie etwa mechanische Komponenten, Aktuatoren und Sensoren, simuliert werden, heute ist es aber notwendig, mechatronische Systeme als Gesamtes zu simulieren.

Seit 1998 sind Priv.Doz. Dr. Johannes Gerstmayr und seine Kollegen mit der Entwicklung der Software HOTINT beschäftigt, mit der Mehrkörpersysteme simuliert werden können, seit 2008 wird die Software auch im LCM eingesetzt und hier laufend weiter entwickelt.

Der Fokus von HOTINT liegt auf der Modellierung komplexer und nichtlinearer mechanischer Subsysteme. Im LCM wurden spezielle mechanische Komponenten neu oder weiter entwickelt, wie z.B. die Simulation von Blechpaketen oder die Simulation von einer Flüssigkeits-Struktur-Interaktion.

Im vergangenen Jahr wurde unter anderem die Möglichkeit geschaffen, HOTINT mit anderen Software-Tools – etwa für die Strömungssimulation, Vernetzung von Bauteilen, Regelung -, zu koppeln, und ein Teil der Software wurde auch als Freeware veröffentlicht, die unter www.hotint.org verfügbar ist. Sie ermöglicht die Simulation mechanischer Systeme in Kombination mit Regelungen.
Die mechatronischen Systeme können in einer leicht lesbaren und parametrierbaren Skript-Sprache programmiert werden. Ein Beispiel so eines Systems ist ein Portal-Roboter, der mit elastischen Balken und Lagerungen aufgebaut wurde. Mit diesem Modell können z.B. Schwingungen der flexiblen Arme analysiert werden.

In der vollen Version in C++, die in LCM K2 Area-Projekten eingesetzt wird, stehen noch deutlich mehr Funktionen zur Verfügung, die an spezifische Problemstellungen angepasst werden können.

HOTINT wird im LCM sowohl intern in der Forschung als auch direkt bei Unternehmenspartnern eingesetzt. Die Erkenntnisse und theoretischen Grundlagen aus der Forschung wurden bereits in mehr als 100 Publikationen, viele davon im Rahmen der LCM K2 Area, veröffentlicht.

This work has been [partially] supported by the Linz Center of Mechatronics (LCM) in the framework of the Austrian COMET-K2 programme.

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